Belletristik

Geralt von Riva stellt sich vor

Der-letzte-Wunsch

Autor: Andrzej Sapkowski
Titel: Der letzte Wunsch
Sprache: Deutsch
Umfang: 381 Seiten
Jahr: 2007
Format: Taschenbuch
Originaltitel: Ostatnie życzenie
Verlag: dtv
Preis: 9,95€
ISBN: 978-3-423-20993-9



Inhalt:

Der Beginn der Geschichte rund um den Hexer Geralt von Riva, Schlächter von Blaviken – dem ein oder anderen durch die Computerspiele „The Witcher“ bekannt.
In diesem Buch erfahren wir einiges über Geralts Vergangenheit. Wir erfahren wie er den Zusatz „Schlächter von Blaviken“ erhalten und Yennefer kennengelernt hat (beides steht nicht in Zusammenhang zueinander, soviel kann gesagt sein).

Als Hexer ergeht es Geralt im Grunde wie den Winchester-Brüdern in der Serie „Supernatural“: Saving people, hunting things. The usual family business.
Er wird dafür bezahlt, Ungeheuer von Dörfern fernzuhalten und böse Geister von dort zu verjagen, wo sie ihr Unwesen treiben. Hin und wieder reist er mit seinem Freund Rittersporn (seines Zeichens Barde und Poet) durch die Gegend und wird durch ihn gerne in verzwickte Situationen gebracht. Natürlich nur, weil Rittersporn die Klappe nicht halten kann.
Die Welt ist im Wandel. Wie Rittersporn so schön festgestellt hat, ist Geralt manchmal ein wenig jammerig, weil er nicht mehr an jeder Ecke Ungeheuer findet, die er gegen Geld erledigen kann. Dennoch findet sich genug Arbeit, die Geralts Fähigkeiten auch immer wieder auf die Probe stellt.

Das Buch an sich ist in zwei Zeitachsen aufgeteilt. Die eine befasst sich mit dem jüngeren Geralt, die andere mit dem etwas älteren Geralt und ist durch die Kapiteltitel „Die Stimme der Vernunft“ gekennzeichnet.


Meine Gedanken zum Buch:

Ich selbst habe die Witcher-Spiele nie gespielt, war aber immer interessiert an der Geschichte rund um Geralt. Jetzt endlich habe ich dann mein erstes Witcher-Buch verschlungen und frage mich: wieso habe ich nicht schon früher damit angefangen, verdammt?
Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich werde definitiv alle Bände lesen, die ich in die Finger kriege. Was mir besonders gefällt ist der etwas rauere Umgangston aller Beteiligten miteinander (siehe Lieblingszitat).
Die Kampfszenen kann man sich gut vorstellen, es ist nicht zu detailliert aber man muss sich auch nicht selbst etwas dazudenken. Die Welt wirkt anhand der Beschreibungen mittelalterlich – viele Bauerndörfer, Burgen, Grafen, Könige usw… Ein Setting, das mir bei Fantasy am besten gefällt. Und Elfen dürfen natürlich auch nicht fehlen.


Lieblingszitat:

„Dein Freund“, meckerte er leise, „hat es vorgezogen, ohnmächtig zu werden. Was soll ich tun?“ – „Gib ihm ein, zwei Maulschellen.“ – „Mit Vergnügen.“


Mein Fazit:

5

Unbedingt lesen!
Wer gerne Fantasy mit Magie, Monstern in einem rauen, aber herzlichen Ton mag, der ist hier genau richtig. Geralt von Riva ist einfach „eine Kante“ wie man so schön sagt. Rittersporn habe ich auch direkt ins Herz geschlossen und ich musste tatsächlich oft laut lachen, wenn er wieder seine Sprüche vom Stapel gelassen hat.
Auch alle anderen Charaktere werden eigentlich vom ersten Satz an so charakterisiert, dass man direkt ein Bild vor Augen hat. Einfach nur super und locker-leicht geschrieben! Mehr davon!!


Happy Reading! ❤
~Rain

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