Küche · Sachbuch

[Küche] Französisch backen

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Autor:
 Aurélie Bastian
Titel: Französisch backen
Sprache: Deutsch
Umfang: 176 Seiten, 68 Rezepte
Jahr: 2017
Format: Hardcover
Verlag: Südwest
Preis: 19,99€
ISBN: 978-3-517-09533-2



Vielen Dank an das Random House bloggerportal und den Verlag für das Bereitstellen dieses Rezensionsexemplars!


Inhalt/Eindrücke:

Wie der Titel schon sagt, lernen wir mit diesem Buch ein paar typisch französische Backrezepte kennen. Sie reichen von den obligatorischen Baguette, über Brioche, Kleingebäck wie Madeleines bis hin zum aufwendigen Macaron-Kuchen.
In ihrem Vorwort erzählt die französische Food-Bloggerin Aurélie Bastian ein bisschen etwas über die süßen Erinnerungen ihrer Kindheit und dass sie es liebt, für und mit ihrer Familie zu backen.

Im Vorfeld gibt es ein paar Erläuterungen zu bestimmten Zutaten oder wie Aurélie Bastian bestimmte Dinge vorbereitet (z.B. das Mehl für Kuchen sieben).

Aufmachung: 
Das Buch ist in einem hellen, modernen, aber dennoch warmen Stil gehalten. Zu jedem Rezept gibt es ein Foto und wenn ein Rezept etwas kompliziertere Zwischenschritte erfordert, sind diese auch bebildert.

Auswahl der Rezepte:
Es werden zwar ein paar wenige herzhafte Rezepte (Baguette, Brotkranz) behandelt, der Augenmerkt liegt aber klar auf den süßen Gebäcken. Die Klassiker Croissant, Macaron und Madeleine dürfen nicht fehlen, es sind aber auch weniger bekannte Rezepte dabei (wie z.B. Pets de nonne („Nonnenfürzle“) und Galettes bretons (Bretonische Plätzchen)).
Auch an Kuchen- und Tortenideen mangelt es nicht; diese Rezepte sind allerdings aufwendiger.


Nachgebacken:

Kuchen
Quatre-quart („4/4 Kuchen“ mit Zitronengeschmack)

Broetchen
Pains au lait (Milchbrötchen)

Meine Gedanken zum Buch:

Zum Vorwort:
Das Vorwort liest sich sehr herzlich und warm. Aurélie Bastian erzählt viel aus ihrer Kindheit und von Traditionen ihrer Familie. Sie erzählt auch, welche Entwicklungen sie in den letzten Jahren backtechnisch durchlebt hat (sie traut sich jetzt z.B. auch an herzhafte Brotsorten heran und hat das ideale Brioche-Rezept entwickelt, das man auch in diesem Buch findet) und worauf man beim Backen achten muss.

Erklärungen/Angaben:
Insgesamt fand ich die Angaben und Erklärungen zu den Rezepten nachvollziehbar und nicht zu kompliziert. Zwar habe ich (erstmal) nur die beiden einfachen Rezepte ausprobiert, werde mich in nächster Zeit aber auch mal an eine Schokoladen-Tarte heranwagen (Bilder folgen dann 🙂 ) und mich an den Baguette versuchen.
Schön waren die Tipps & Tricks zu Beginn des Buches. Es werden grundlegende Fragen geklärt wie „Butter vs. Margarine“, „Frische Hefe vs. Trockenhefe“ und „Wie wird mein Kuchen luftiger?“.
Allerdings haben mir bei den Rezepten die ungefähren Zeit- und Nährwertangaben gefehlt. Ja, man sollte sich für das Backen Zeit nehmen und wenn man schon süßes Gebäck fabriziert auch nicht unbedingt auf die Kalorien achten ( 😉 ), dennoch hätte ich für Anfänger zumindest eine ungefähre Zeitangabe hilfreich gefunden.
Die angegebenen Backzeiten haben für mich soweit hingehauen, den Zitronenkuchen musste ich früher rausnehmen, weil er oben schon schwarz wurde; das wird aber wahrscheinlich an meinem Ofen liegen…


Mein Fazit:

4

Lieblingsrezept: Quatre-quart (Zitronenkuchen)

Mir gefallen das Design und die Fotos sehr gut. In letzter Zeit habe ich oft das Problem, dass die abgebildeten Fotos zu den Rezepten zu kalt und zu modern sind. Das ist hier definitiv nicht der Fall – hier habe ich direkt eine typisch französische Landhausküche vor Augen.
Das ist definitiv ein Buch, das im Regal nicht fehlen darf, wenn man sich für französisches Gebäck interessiert! Ich werde auf jeden Fall noch einiges ausprobieren!


Happy Reading! ❤
~Rain

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