Belletristik

Die gute alte S225

Die Neunte Stadt von J Patrick Black
Autor:
 Black, J. Patrick
Titel: Die Neunte Stadt
Sprache: Deutsch
Umfang: 800 Seiten
Jahr: 2017
Format: Taschenbuch (Klappenbroschur)
Originaltitel: Ninth City Burning
Verlag: Heyne
Preis: 16,99€
ISBN: 978-3-453-31788-8



Vielen Dank an das Random House bloggerportal und den Verlag für das Bereitstellen dieses Rezensionsexemplars!


Inhalt:

In einer Welt, die gezeichnet ist durch einen Jahrhunderte andauernden Krieg gegen die „Valentines“ oder „Romeo“ – außerirdische Feinde, die die Welt an einem Valentinstag attackierten und fast komplett zerstörten – versuchen eine Hand voll unterschiedlicher Charaktere ihren Teil beizutragen.

Erst scheint alles wie immer zu sein: Die Arbeit in der Siedlung 225 nimmt ihren gewohnten Lauf, der Alltag bei der Legion sieht aus wie immer und das Leben außerhalb der zehn übrig gebliebenen Städten ist nach wie vor gekennzeichnet durch den Kampf ums Überleben.
Doch was ist, wenn der Feind auf einmal sein Verhalten ändert? Wenn er auf einmal anders reagiert als die letzten paar hundert Jahre? Ist dies ein Anzeichen, dass die Menschheit siegreich aus diesem erschöpfenden Krieg hervorgehen wird, oder ändert der Feind nach dieser langen Zeit seine Taktik?

Wir begleiten Jax, Torro, Naomi, Rae, Kizabel und Imway während die Menschheit ihre letzte Defensive gegen den Feind aufbringt. Ein letztes Aufbäumen vor der drohenden Vernichtung. Durch ihre Augen werden wir Zeuge der Kraft, die Individuen aufbringen können um gemeinsam einen Sieg zu erringen. Oder gehen wir dem Untergang entgegen?


Meine Gedanken zum Buch:

Das Konzept der Geschichte hat mich ziemlich an die Reihe Die Fünfte Welle von von Rick Yancey erinnert. Aliens, die die Erde und die Menschheit vernichten wollen und völlig unterschiedliche Charaktere, die ihr Überleben in einer fast zerstörten Welt sichern wollen.
Interessant fand ich, dass wir die Charaktere jeweils einzeln begleiten und diese Teile der Geschichte alle in der 1. Person geschrieben sind. Mir hat gut gefallen, wie sich nach und nach herauskristallisiert hat, wie die einzelnen Personen miteinander in Zusammenhang stehen und wie sie sich kennen lernen.

Erst hatte ich die Befürchtung, dass dadurch viele Wiederholungen entstehen, wenn man ein und dieselbe Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln vorgesetzt bekommt. Aber dem war auf keinen Fall so! Die Teile fügten sich gut ineinander.
Ein bisschen hat mich die Story teilweise an die Anime-Serie „Neon Genesis Evangelion“ erinnert. Da wird die Erde (Neotokyo) in der Zukunft von „Engeln“ angegriffen und eine handvoll Teenager müssen in sogenannten „EVAs“ (eine Art Mech/Roboter) gegen sie kämpfen.

Ein Minuspunkt ist leider mal wieder die Rechtschreibung und teilweise auch die Grammatik… Ich weiß nicht, ob auch dieses Manuskript schnell in den Druck gejagt werden musste, oder ob nicht mehr so viel Wert auf korrekte Schreibweise gelegt wird. Teilweise haben sich die Fehler in einzelnen Abschnitten so sehr gehäuft, dass ich dadurch kurz aus der Geschichte gerissen wurde.


Lieblingszitat:

Ich hasste sie [die Welt] dafür, dass Hoffnung etwas Gefährliches und Grausames war, dass alles Süße, Strahlende und Gute immer nur verführerisch aufblitzte, gerade lange genug, dass man mehr davon wollte.


Mein Fazit:

4

Trotz klitzekleiner Schwächen eine klare Empfehlung für jeden, der gerne Dystopien liest. Keine Angst: Auch für Nicht-Alien-Fans ist diese Geschichte was – zu 99% bleiben die Außerirdischen („Valentines“) eher eine abstrakte Vision einer Bedrohung.
Wer Die Fünfte Welle mochte, wird dieses Buch auch mögen! (Vielleicht sogar noch mehr, da hier die ewigen Teenager-Zickereien rausfallen 🙂 🙂 )


Happy Reading! ❤
~Rain

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